Lake Street Dive Europatour 2013

„This is amazing! Gives me chills!“ twitterte Kevin Bacon begeistert, nachdem er den Jackson 5-Klassiker „I Want You Back“ in der Version von Lake Street Dive Ende 2012 auf Youtube gesehen hatte – und er stand mit dieser Meinung nicht alleine Mehr als 1 Million Klicks hat das Video des Quartetts aus Brooklyn alleine bei Youtube bis dato bekommen. Ein Startschuss für die Band in den USA, dem ein Jahr voller Tourneen mit ausverkauften Headlinershows in Clubs und als Support von Josh Ritter oder Erin McKeown, Festivals wie SXSW, Winnipeg Folkfest, Ottawa Bluefest, CMJ Music Marathon, oder Pickathon und zahlreiche Medienauftritte folgen sollten.

Im Spätherbst 2013 kommt Lake Street Dive nun endlich auf die erste, heiß ersehnte Europatour, die die Band u.a. nach Schweden, Dänemark, Holland, Frankreich, England, Irland und für sechs Termine auch nach Deutschland führen wird:

Lake Street Dive Deutschland-Tour 2013
Präsentiert von Kulturnews, taz, amm, Deutschland Radio Kultur, byteFM:
27.11.2013 Hamburg – Molotow
28.11.2013 Berlin – Privatclub
29.11.2013 Erfurt – Franz Mehlhose
30.11.2013 München – Milla
02.12.2013 Frankfurt – Brotfabrik
03.12.2013 Köln – Blue Shell
Tourveranstalter: Prime Tours (www.prime-tours.com (http://www NULL.prime-tours NULL.com))

Die Tour soll in den ausgelassenen und komplett mitreißenden Sound der Band einführen, der eine Mischung aus ganz vielen musikalischen Einflüssen ist – neben dem starken Pop-Element, dem Indie-DIY-Ansatz und dem Jazz im Herzen sind R&B, Soul, eine Prise British Invasion, Beatles und eine starke Prise Motown darin verwoben – ein Sound, der gleichzeitig das Herz, die Füße und das Gehirn in Bewegung setzt.

Dazu kommt Sängerin Rachael Prices eindrucksvolle Stimme, die einmal gehört nie wieder aus dem Ohr geht, und laut Blurt die „ausufernde Intensität des klassischen Soul“ hat. Kombiniert mit Bridget Kearneys kräftigem Kontrabass, Mike Calabreses waghalsigem, vom Jazz beeinflussten Schlagzeugspiel und Mike „McDuck“ Olsens wendiger Trompete ist das Ergebnis eine lebendige, meist akustische und vom Groove getriebene unbekümmerte Spielart des Indie-Pop, aber immer mit fein abgestimmter Dynamik und wunderbaren Harmonien. “Es scheint so, als ob unsere einzige Einschränkung darin liegt, dass wir versuchen Musik zu machen, die wir selbst hören würden,” erklärt Bridget Kearney. NPR urteilte: „Diese in der Klassik ausgebildete Band mischt Jazz, Folk und Pop auf gefährlich charmante Weise“.

Photo Credit: Jarrod McCabe

2014 steht dann nach zwei ersten Alben, die nur in stark begrenztem Rahmen in den USA veröffentlicht wurden, sowie einem nur in den USA landesweit physisch vertriebenen Album mit Originalsongs der Band und einer Coverversionen-EP, die erste volle Albumveröffentlichung außerhalb der USA an.

Hintergrund:
Die Band kam am New England Conservatory in Boston zusammen, wo alle vier Musik studierten; die Mitglieder kommen aber aus ganz vielen unterschiedlichen Teilen der USA: Rachael Price stammt aus Tennessee, Bridget Kearney aus Iowa, Mike McDuck Olsen aus Minneapolis und Mike Calabrese aus Philadelphia. “Mr. McDuck versammelte uns vier, sagte, wir wären jetzt die ‘free Country Band’ Lake Street Dive” erinnert sich Bridget Kearney. “Er schrieb das an die Tafel im Ensemble-Zimmer, wo wir unsere erste Probe hatten. Wir wollten eigentlich Country in einem improvisierten Avantgarde-Stil spielen – so wie Loretta Lynn trifft auf Ornette Coleman – es klang schrecklich! Aber die Kombination der Menschen und Persönlichkeiten hatte Hand und Fuß und wir hatten eine klasse Zeit miteinander und mit dem gemeinsamen Musik machen.”

Es dauerte eine Weile, bis die Band an einem Punkt war, zu dem die vielen unterschiedlichen musikalischen Einflüsse gut nebeneinander passten. Ihr Debütalbum In This Episode von 2007 ging die ersten Schritte in Richtung einer Ensemble-Identität. Auf dem Album waren Kearneys Stücke “Sometimes When I’m Drunk und You’re Wearing My Favorite Shirt” enthalten, mit denen sie den renommierten John Lennon Songwriting Contest im Jahr 2006 gewonnen hatte. „Durch den Gewinn hatten wir das nötige Budget, um ein Album einzuspielen und eine kleine Tour zu machen. Auf dieser ersten Tour erkannten wir, dass wir tatsächlich eine richtige Band sein könnten. Das lag weniger an den Gigs selbst als an der Zeit, die wir gemeinsam im Auto verbrachten und verstanden, dass wir dieselben Songs, dieselben Künstler und dieselbe musikalische Ästhetik mochten.“

2008 folgte ein zweites Album namens Promises, Promises, das die neu gefundene Richtung weiter ausbaute – ein ganz persönlicher Ansatz an Popmusik, der sich aus den unterschiedlichen Hintergründen der Bandmitglieder erklärt, und im zwei Jahre später folgenden, erstmalig in den USA landesweit veröffentlichten Album Lake Street Dive so richtig entfalten konnte.

Auf dem dritten Album versuchte die Band, die Intensität und den Charme ihrer Konzerte mit einem zweigleisigen Aufnahmeansatz einzufangen, der alte Studiotechnik mit einer freien und offeneren Grundhaltung kombiniert. “Wir konzentrierten uns darauf, die Energie aus den Live Shows rüberzubringen,” führt Bridget Kearney aus. “Auf der Bühne gehen wir viele Risiken ein und es fällt schwer, diese Risiken auch im Studio einzugehen, da man weiß, dass die Menschen die Stücke wieder und wieder hören und dabei eben auch deine Fehler. Es gibt auf dem Album einige Fehler und ich liebe sie alle, weil die Energie stimmt.“

Lake Street Dive holt das Beste aus den Popmusiktugenden heraus: solides, atmosphärisches Songwriting, vorwärts treibende Grooves und Rachael Prices entwaffnende und direkt ansprechende Stimme. Trotzdem ist es ein sehr persönlicher Popansatz, der sich hier zeigt: er nutzt zwar bekannte musikalische Wurzeln, aber aus einem sehr bandeigenen Blickwinkel. Ihr künstlerischer Durchbruch kam dabei nicht ohne Probleme wie McDuck resümiert: „Jetzt sind wir eine Popband, die sich stark an Soul und Rock orientiert und mit Hook-basiertem Songwriting, das ich so nie erwartet hätte. Wenn ich in der Zeit zurückreisen könnte, ginge ich sechs Jahre in die Vergangenheit und würde die neue Platte meinem jüngeren Ich vorspielen, nur um ihm zu beweisen, dass die unbeholfene neue-Band-Phase nicht für immer andauert.“

Über das Album Lake Street Dive schrieb Popmatters: “… anyone who loves pure, sweet and unbridled music should definitely check Lake Street Dive out…. Lake Street Dive is a staggering, monumental disc… There is real power, real magic on display here—a chemistry between the interplay of band members and an appreciation for a blend of genres that congeals here into something that can be pinpointed to past influences, yet remains one of a kind.” – POPMATTERS (9 von 10 Sternen)

Auf das Album folgte 2012 die EP „Fun Machine“, die außer einem Originalsong fünf Coverversionen versammelte, die von der Band schon ein paar Jahre lang live gespielt wurden und von denen das Publikum immer wieder lautstark Aufnahmen von der Band gefordert hatte. Die Songs stammen im Original von Hall & Oates, Paul McCartney, George Michael, The Drifters und The Jackson 5. Was aus Lake Street Dives Version von „I Want You Back“ geworden ist – das steht am Anfang dieses Textes….

Weitere Informationen:
www.lakestreetdive.com (http://www NULL.lakestreetdive NULL.com)
www.facebook.com/lakestreetdive (http://www NULL.facebook NULL.com/lakestreetdive)
www.twitter.com/lakestreetdive (http://www NULL.twitter NULL.com/lakestreetdive)

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