{"id":8683,"date":"2026-06-29T16:48:00","date_gmt":"2026-06-29T14:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ub-comm.de\/?p=8683"},"modified":"2026-06-29T18:42:13","modified_gmt":"2026-06-29T16:42:13","slug":"martti-vesala-soundpost-quintet-mit-viertem-album-im-oktober-bei-mustik-motel-music","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ub-comm.de\/?p=8683","title":{"rendered":"Martti Vesala Soundpost Quintet mit viertem Album im Oktober bei Mustik Motel Music"},"content":{"rendered":"<p>Mit seinem vierten Album <em>Pendulum<\/em>, <a href=\"https:\/\/spaces.hightail.com\/space\/Rvu5sw93NW\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-8684\" src=\"https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Cover-Martti-Vesala-Soundpost-Quintet-Pendulum-1500x1500-1-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Cover-Martti-Vesala-Soundpost-Quintet-Pendulum-1500x1500-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Cover-Martti-Vesala-Soundpost-Quintet-Pendulum-1500x1500-1-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Cover-Martti-Vesala-Soundpost-Quintet-Pendulum-1500x1500-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Cover-Martti-Vesala-Soundpost-Quintet-Pendulum-1500x1500-1-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Cover-Martti-Vesala-Soundpost-Quintet-Pendulum-1500x1500-1.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>das am 15.10.2026 erscheint, wechselt das Martti Vesala Soundpost Quintet zum finnischen Label Mustik Motel Music. F\u00fcr das Album hat der namensgebende Trompeter und Komponist Martti Vesala neun neue Kompositionen ausgew\u00e4hlt, die er mit seinen Quintett-Kollegen Petri \u201ePope&#8220; Puolitaival (Saxophone, Fl\u00f6ten), Joonas Haavisto (Klavier, Rhodes), Juho Kivivuori (Kontrabass, E-Bass) und Ville Pynssi (Schlagzeug, Percussion) eingespielt hat.<\/p>\n<p><strong>Das Pendel:<\/strong><br \/>\nIm Zentrum des neuen Werks steht die Idee der Menschheitsgeschichte als Pendel: es schwingt so lange hin und her, bis ein Kipppunkt erreicht ist, und der Impuls es in die jeweils andere Richtung bewegt. Gleich zu Beginn reflektiert das Titelst\u00fcck diese st\u00e4ndige Bewegung in Geschichte, Kultur und Politik. In einer \u00c4ra gro\u00dfer globaler Herausforderungen strahlt Martti Vesalas Musik dabei immer die Hoffnung aus, dass sich das Pendel bald wieder in Richtung ruhigerer Zeiten in Bewegung setzen wird.<\/p>\n<p>Auch die Musik weist mit ihrem zeitgen\u00f6ssisch-modernen Sound in Richtung Zukunft wie Martti Vesala ausf\u00fchrt: \u201eMeine Inspirationen f\u00fcr das Album stammen dieses Mal mehr aus dem aktuellen Jazz, z.B. von Linda Oh oder Dave Douglas, als aus dem f\u00fcr mich bislang ma\u00dfgeblichen akustischen Jazz des 1960er Miles Davis Quintet. Jack Kerouacs Prosa lauert au\u00dferdem im Hintergrund und meldet sich mit literarischen Blitzen ab und an zu Wort\u201c.<\/p>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"youtube-content-blocker\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iNjQwIiBoZWlnaHQ9IjM2MCIgc3JjPSJodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC9uQWM4VGU3ZUdJVT9zaT10UklkdV9ONE9GNGIyQ2RvIiB0aXRsZT0iWW91VHViZSB2aWRlbyBwbGF5ZXIiIGZyYW1lYm9yZGVyPSIwIiBhbGxvdz0iYWNjZWxlcm9tZXRlcjsgYXV0b3BsYXk7IGNsaXBib2FyZC13cml0ZTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZTsgd2ViLXNoYXJlIiByZWZlcnJlcnBvbGljeT0ic3RyaWN0LW9yaWdpbi13aGVuLWNyb3NzLW9yaWdpbiIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPjwvaWZyYW1lPg==\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-c brlbs-cmpnt-cb-youtube\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-thumbnail\" style=\"background-image: url('https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/borlabs-cookie\/1\/yt_nAc8Te7eGIU_hqdefault.jpg')\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-main\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-play-button\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-content\">\n<p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>YouTube<\/strong>. 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Zum Einsatz kommen neben Puolitaivals Altfl\u00f6te und Haavistos verst\u00e4rktem Rhodes-Einsatz verfremdete Trompetenkl\u00e4nge, mit denen Vesala bis dahin kaum gearbeitet hatte, sowie ein modularer Synthesizer, der neue Klangtexturen einbringt.<\/p>\n<p><strong>Die St\u00fccke des Albums:<\/strong><br \/>\nF\u00fcr das Titelst\u00fcck experimentierte Martti Vesala mit einem Klavier-Riff, in dem er ein breites lineares Intervall zwischen zwei Noten nutzte. Der Wechsel im Pitch erinnert an ein schwingendes Pendel. Diesen Effekt wollte er so lange wie m\u00f6glich beibehalten und meint dazu: \u201eIch hatte noch nie auf diese Weise f\u00fcr mein Ensemble komponiert, es klang sehr frisch und neu f\u00fcr mich.\u201c<\/p>\n<p>Die St\u00fccke \u201eFireflies\u201c und \u201eRoad Rage\u201c wurden von derselben Inspiration gespeist: w\u00e4hrend der Rush Hour am Nachmittag auf der Stra\u00dfe unterwegs zu sein. \u201eFireflies\u201d schaut dabei aus der Vogelperspektive auf die Stra\u00dfe mit all ihren Fahrzeug- und Ampellichtern, w\u00e4hrend \u201eRoad Rage\u201c auf dem Fahrersitz Platz nimmt, und Gef\u00fchle von Gehetztsein und Frustration in einem sich nur langsam vorw\u00e4rts bewegenden Verkehr ausdr\u00fcckt.<\/p>\n<p>\u201eSands of Time\u201c greift Vesalas Faszination mit der Idee von Sanduhren auf, die die eigentlich nur durch Ver\u00e4nderung darstellbare Zeit sichtbar machen k\u00f6nnen. Das St\u00fcck \u201eObsidian\u201c ist ein langsames Klagelied mit starker Bluesanmutung, inspiriert von Charles Mingus\u2018 Balladenstil und klassischen Elementen. Eine Hommage an Wayne Shorter namens \u201eThis Is for Wayne\u201d war eine der seltenen Kompositionen von Vesala, die in fast fertigem Zustand aus ihm nur so herausflossen, und stellt in der Form eines Klagelieds einen ganz bewussten Kontrast zu den eher Riff-orientierten St\u00fccken dar.<\/p>\n<p>\u201eHigh Hopes\u201c beschlie\u00dft das Album und greift das Konzept des Pendels nochmals auf. Dabei geben die schnellen Rhythmuswechsel dem St\u00fcck ein Gef\u00fchl der Dringlichkeit. Der Mittelteil mit seinem energischen Klaviersolo ist dunkler, bevor das St\u00fcck heller und optimistischer endet, wie Martti Vesala ausf\u00fchrt: \u201eF\u00fcr mich enth\u00e4lt er die Hoffnung, dass wir einen Weg zu besseren Zeiten finden, dass der Wandel unmittelbar bevorsteht\u201c.<\/p>\n<p><strong>Die Aufnahmen:<\/strong><br \/>\n\u00dcber drei Tage im Februar 2025 entstanden die Aufnahmen im E-Studio im finnischen Sipoo unter der \u00c4gide von Tuukka Tervo, der auch f\u00fcr den Mix verantwortlich war; produziert hat Martti Vesala selbst, Svante Forsb\u00e4ck von Chartmakers West k\u00fcmmerte sich um das Mastering.<\/p>\n<p><strong>Line-Up:<\/strong><br \/>\nMartti Vesala (Trompete, Fl\u00fcgelhorn, Modular Synth)<br \/>\nPetri Puolitaival (Saxophone, Fl\u00f6ten)<br \/>\nJoonas Haavisto (Klavier, Rhodes)<br \/>\nJuho Kivivuori (Kontrabass, E-Bass)<br \/>\nVille Pynssi (Schlagzeug, Percussion)<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen:<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/marttivesala.com\/?lang=en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/marttivesala.com\/?lang=en<\/a><\/p>\n<p><strong>Hintergrund:<\/strong><br \/>\nKomponist und Trompeter <strong>Martti Vesala<\/strong> hat sein Studium an der renommierten Sibelius Akademie in Helsinki mit einem Master abgeschlossen. Seit 2011 f\u00fchrt er sein Martti Vesala Soundpost Quintet an und hat drei Alben beim deutschen Label Ozella Music ver\u00f6ffentlicht. Mit ihnen ist er ausgiebig in Finnland und Deutschland auf Tournee gewesen. Seine Kompositionen sind von renommierten K\u00fcnstler*innen und Orchestern wie dem UMO Helsinki Jazz Orchestra, Kl\u00fcver&#8217;s Big Band im d\u00e4nischen Aarhus oder der Royal Academy of Music Bigband in Stockholm aufgef\u00fchrt worden. Mit dem Vespera Quartet hat er ein zweites Standbein als Leader, au\u00dferdem ist er Sideman bei Njet Njet 9.<br \/>\nSein Spiel ist inspiriert von Miles Davis, Freddie Hubbard und Woody Shaw sowie Dave Douglas und Kenny Wheeler und seine Kompositionen von Wayne Shorter und dem 1960er Miles Davis Quintet.<\/p>\n<p>Saxophonist und Fl\u00f6tist <strong>Petri \u201ePope\u201d Puolitaival<\/strong> hat ebenfalls sein Studium an der Sibelius Akademie abgeschlossen. Er ist f\u00fcr seinen kraftvollen Klang und seinen expressiven, an Traditionen orientierten Ansatz bekannt und neben dem Martti Vesala Soundpost Quintet auch in Formationen wie Dalind\u00e8o, dem Dallap\u00e9 Orchestra und der Ricky-Tick Big Band unterwegs. Auch mit internationalen K\u00fcnstlern und K\u00fcnstlerinnen hat er gearbeitet, darunter Peter Erskine, Wayne Krantz, Mark Levine und Jimmy Smith. Die Inspiration f\u00fcr sein Spiel stammt von K\u00fcnstlern wie John Coltrane, Pharaoh Sanders und Charlie Parker.<\/p>\n<p><strong>Joonas Haavisto <\/strong>ist der erste finnische Jazzpianist, der im Jahr 2017 zum \u201eSteinway Artist\u201c gek\u00fcrt wurde und 2024 f\u00fcr die Steinway Spiriocast Serie 2024 in Hamburg ausgew\u00e4hlt wurde. Er hat mit Jazzmusikgr\u00f6\u00dfen wie Jerry Bergonzi, Jonathan Blake, Ralph Alessi, Tivon Pennicott und Jonathan Kreisberg gespielt und mit seinem eigenen Trio f\u00fcnf Alben ver\u00f6ffentlicht, die ihn bis ins Blue Note in Tokio und die USA gef\u00fchrt haben. Er schreibt f\u00fcr Kammerorchester und Bigbands, hat den Score f\u00fcr Juho Kuosmanens in Cannes ausgezeichneten Film <em>The Happiest Day in the Life of Olli M\u00e4ki<\/em> komponiert und als Solist in Orchestern mitgewirkt. Sein Soloalbum <em>Inner Inversion<\/em> ist 2024 auf dem japanischen Label Blue Gleam erschienen.<\/p>\n<p>Bassist <strong>Juho Kivivuori<\/strong> ist seit 2005 in der finnischen Jazzszene sowohl als Kontrabassist als auch mit dem E-Bass unterwegs. Neben der Zusammenarbeit mit Martti Vesala hat er u.a. mit dem UMO Helsinki Jazz Orchestra und der Folkband Frigg, dem experimentellen Electro-Trio Zander und vielen finnischen Jazzgr\u00f6\u00dfen zusammengearbeitet. In mehr als zwanzig L\u00e4ndern weltweit ist er aufgetreten.<\/p>\n<p>Schlagzeuger <strong>Ville Pynssi<\/strong> ist ebenfalls Absolvent der Sibelius Academy, sammelte aber auch internationale Studienerfahrung in einem Jahr am Conservatoire National Sup\u00e9rieur de Musique in Paris. Er ist einer der vielbesch\u00e4ftigsten Schlagzeuger Finnlands und ist u.a. schon mit Avishai Cohen, Seamus Blake, Phil Markowitz, Rick Margitza, Severi Pyysalo, Jukka Perko, Jarmo Savolainen und dem UMO Jazz Orchestra aufgetreten.<\/p>\n<p><strong>Martti Vesala Soundpost Quintet<\/strong><br \/>\nDas neue Album: <em>Pendulum<\/em><br \/>\nV\u00d6: 15.10.2026<br \/>\nLabel: Mustik Motel Music<br \/>\nVertrieb: HHV (CD, LP), Distrokid (digital)<br \/>\nKatalognummer: MMM011<br \/>\nUPC: 882557084371<br \/>\nFormate: CD, LP, digital<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit seinem vierten Album Pendulum, das am 15.10.2026 erscheint, wechselt das Martti Vesala Soundpost Quintet zum finnischen Label Mustik Motel Music. 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