{"id":7899,"date":"2024-12-03T17:04:19","date_gmt":"2024-12-03T16:04:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ub-comm.de\/?p=7899"},"modified":"2024-12-11T12:52:50","modified_gmt":"2024-12-11T11:52:50","slug":"nathan-ott-mit-neuem-quartett-album-und-labelgruendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ub-comm.de\/?p=7899","title":{"rendered":"Nathan Ott mit neuem Quartett-Album und Labelgr\u00fcndung"},"content":{"rendered":"<p>Notizen zum Album <em>Continuum<\/em> <a href=\"https:\/\/spaces.hightail.com\/space\/AXr3oL4RMC\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cover-Nathan-Ott-Continuum-1000x1000-1-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignright size-medium wp-image-7901\" srcset=\"https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cover-Nathan-Ott-Continuum-1000x1000-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cover-Nathan-Ott-Continuum-1000x1000-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cover-Nathan-Ott-Continuum-1000x1000-1-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cover-Nathan-Ott-Continuum-1000x1000-1.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>des Nathan Ott Quartetts von Tom R. Schulz: <\/p>\n<p>Im Anfang war der Beat. Und der Beat war bei Ott. Nathan Ott. Wie bei der Sch\u00f6pfung des Universums beginnt auch die kleine, in die Zeitlichkeit geworfene Welt von <em>Continuum<\/em>, dem neuen, am 21.02.2025 erscheinenden Album des Nathan Ott Quartetts, auf einen Schlag. Kein Urknall, kein Pomp, kein Circumstance. Es ist ein federnder, d\u00fcnner, pr\u00e4zis ausgef\u00fchrter Schlag aufs Fell einer Trommel, dem unmittelbar ein zweiter auf ein Becken folgt. Und schon ist sie da, die Polarit\u00e4t im Mikrokosmos des Schlagzeugs: Fell und Becken. Holz plus Tierhaut versus klingendes Metall. Gleich in der ersten Sekunde ruft Nathan Ott die bestimmenden Klangfaktoren seines Instruments ins Leben. Das Kontinuum kann beginnen.<\/p>\n<p>\u201eContinuum\u201c: Es ist ein besonderes Wort, das Nathan Ott als Titel f\u00fcr diese im April 2024 im Tonstudio Bauer Ludwigsburg entstandenen Aufnahmen gew\u00e4hlt hat. Der Begriff bezeichnet eine unbestimmte, aber lange Zeitspanne, auch die Fortdauer von etwas. Zeit vergeht ja immer ohne unser Zutun; sie klug zu nutzen ist uns aufgegeben. Im Wort Kontinuum klingt Ewigkeit an, der Gleichmut der Zeit, deren graphische, geometrische Gestalt vermutlich alles andere ist als jener tumbe Strahl aus Gestern, Heute, Morgen, auf dem wir uns mit weit aufgerissenen Augen und wehendem Haar wie einst der Graf M\u00fcnchhausen auf seiner Kanonenkugel durch jene Spanne des irdischen Lebens rasen sehen, die uns von wem auch immer gew\u00e4hrt ist. Ins Kontinuum ist alles hineingewebt, was je gelebt hat, lebt und leben wird. Es ist Ged\u00e4chtnis und Potenzial, Hort der Erinnerung und aller M\u00f6glichkeiten. Und nat\u00fcrlich der Zeitort des Jetzt.<\/p>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"youtube-content-blocker\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iNjQwIiBoZWlnaHQ9IjM2MCIgc3JjPSJodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC8wdlV3OWJXd3M0OD9zaT1qcUpWaEc1eFlUWnJ4WVZWIiB0aXRsZT0iWW91VHViZSB2aWRlbyBwbGF5ZXIiIGZyYW1lYm9yZGVyPSIwIiBhbGxvdz0iYWNjZWxlcm9tZXRlcjsgYXV0b3BsYXk7IGNsaXBib2FyZC13cml0ZTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZTsgd2ViLXNoYXJlIiByZWZlcnJlcnBvbGljeT0ic3RyaWN0LW9yaWdpbi13aGVuLWNyb3NzLW9yaWdpbiIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPjwvaWZyYW1lPg==\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-c brlbs-cmpnt-cb-youtube\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-thumbnail\" style=\"background-image: url('https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/borlabs-cookie\/1\/yt_0vUw9bWws48_hqdefault.jpg')\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-main\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-play-button\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-content\">\n<p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>YouTube<\/strong>. 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Nathan Ott, dieser so freundlich und verschmitzt schauende Musiker mit dem markanten Bart und der Statur eines Samurai, versieht das heilige Amt des Trommlers mit einer Gegenw\u00e4rtigkeit und \u00dcbersicht, die ihn schon fr\u00fch in seiner Karriere ins Kontinuum der Gro\u00dfen seiner Kunst ger\u00fcckt hat. Aus Nathans Spiel klang immer ein tiefes, nicht erlernbares Wissen. Auf den eingangs beschriebenen prim\u00e4ren Beat zu Beginn von <em>Continuum<\/em> l\u00e4sst er in einem gro\u00dfen Atembogen erstmal ein rhapsodisches Solo folgen. Frei im Metrum, konzentriert, gelassen und neugierig auf jeden Klang, den er entstehen l\u00e4sst. Nach zweieinhalb Minuten nordet er das milde Chaos dieses Weltenanfangs auf einen gem\u00e4chlichen, regelm\u00e4\u00dfig getretenen Beat auf der Hi-hat ein, den die Bandkollegen auf ein Zeichen hin mit einem dreistimmig gef\u00fchrten, durchg\u00e4ngig synkopischen Thema umspielen. Komponierte Musik, augenscheinlich. Und doch eine voller Freir\u00e4ume.<\/p>\n<p><strong>Das Quartett:<\/strong><br \/>\nObgleich ein Schlagzeuger das Ensemble anf\u00fchrt und die ersten drei Minuten der neuen Platte ihm ganz allein geh\u00f6ren: Das Album, direct-to-tape aufgenommen und also frei von Overdubs, Korrekturen, editorischem Flickwerk, ist alles andere als die Ego-Show des Trommlers. Auf <em>Continuum<\/em> sind vier gleich starke und gleich exponierte Partner zu erleben. Sie begegnen einander auf gut vorbereitetem Terrain. Komponiertes Material bleibt der Bezugsrahmen f\u00fcr ihren kollektiv-individuellen, sch\u00f6pferischen, immer wieder auch sehr spontanen und ungez\u00fcgelten Beitrag zur Gegenwartskunst Jazz, in der stets Expressiv-Unvorhersehbares passiert und passieren soll.<\/p>\n<p>Die Formel f\u00fcr das Nathan Ott Quartett lautet seit seiner Gr\u00fcndung vor zehn Jahren: zwei Saxofone, Kontrabass, Schlagzeug. Kein Harmonieinstrument. Der Saxofonist <strong>Sebastian Gille<\/strong>, Otts Weggef\u00e4hrte aus gemeinsamen Hamburger Studientagen, bl\u00e4st von Anfang an das eine Horn. Die unvergleichlichen Farben und die subtile Ausdruckstiefe seines Saxofon- und Klarinettenspiels gehen immer wieder neue, aufregende Legierungen mit dem etwas spr\u00f6deren, raueren, kantigeren, wenn man so will: Coltraneskeren Spiel Christof Lauers ein. Fortgeschrittene Analytiker musikalischer Charaktere d\u00fcrften herausfinden, wer von den beiden jeweils gerade spielt. Sowohl solistisch als auch bei zweistimmig gespielten Passagen ist das von au\u00dfen nicht immer eindeutig zu bestimmen. Und keine editorische Notiz verr\u00e4t, wer auf welchem Kanal zu h\u00f6ren ist. Man nimmt das Spiel der beiden Bl\u00e4ser allerdings als derart symbiotisch wahr, dass einem der Erkenntniszwang des Wer-spielt-gerade-was als Erbsenz\u00e4hlerei erscheint.<\/p>\n<p>Die andere Saxofonstimme auf den beiden vorangegangenen Alben <em>The Cloud Divers<\/em> (2018) und <em>Shades of Red<\/em> (2020) geh\u00f6rte Dave Liebman. Der legend\u00e4re Saxofonist hatte die ungew\u00f6hnliche musikalischen Expedition dieses Quartetts \u00fcberhaupt erst auf den Weg gebracht, und das in dreifacher Hinsicht. Ein Konzert mit Dave Liebman in seiner Geburtsstadt Augsburg wurde f\u00fcr den 18-j\u00e4hrigen Nathan Ott zum Erweckungserlebnis in Sachen Jazz. Auf seiner intensiven Recherche nach pr\u00e4genden Aufnahmen mit Liebman stie\u00df er dann auf ein Album des Elvin Jones Quartets aus dem Jahr 1972, <em>Live At the Lighthouse<\/em>. Das entstand in genau der Instrumentierung, die wir hier h\u00f6ren. Im Jahr 2015 schlie\u00dflich erf\u00fcllte Liebman dem jungen Schlagzeuger, der inzwischen an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater in Hamburg studierte, den Wunsch nach einer Projektbegegnung. Daraus erwuchsen dieses Quartett, mehrere Tourneen und zwei Alben. Seit Dave Liebman aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden kaum mehr reist, hat <strong>Christof Lauer<\/strong> seinen Platz im Nathan Ott Quartett eingenommen.<\/p>\n<p>Lauer ist fraglos ein idealer Nachfolger. Er stammt aus der Frankfurter Schule des Jazz, mit der sich Namen wie Albert Mangelsdorff und Heinz Sauer verbinden und die immer eine Spur n\u00e4her dran war am m\u00e4chtigen Sound des amerikanischen Jazz und seinem aus der Tradition geborenen unb\u00e4ndigen Willen zur Freiheit. Seiner internationalen Laufbahn setzt Christof Lauer hier ein Glanzlicht auf. Er spielt noch immer, als gehe es ihm in jedem Solo, ja, in jedem Ton, um alles, und das ist herrlich. Er ist der Shiva des deutschen Jazz: Autorit\u00e4t und Zertr\u00fcmmerer der Autorit\u00e4t in einer Person.<\/p>\n<p>Der Bassist <strong>Jonas Westergaard <\/strong>ist der Gl\u00fccksfall eines strukturell denkenden Virtuosen. Er hat ein untr\u00fcgliches Gesp\u00fcr f\u00fcr Balance und pr\u00e4sentiert sich in den mal wilden, mal weichen Wassern dieser Musik in vielen Rollen, vom Anker bis zum Kite-Surfer. Das fluide, elastische, unwahrscheinlich belastbare Gewebe dieser Band, in dem sich die autonomen melodischen Linien der beiden Bl\u00e4ser und vom Bass zu vielschichtigsten, fl\u00fcchtigen harmonischen Gestalten verschlingen und wie Gischt vor\u00fcberziehen, h\u00e4lt Nathan Ott vom Schlagzeug aus ebenso souver\u00e4n wie risikofreudig zusammen. Hier ist Kammermusik voller Klangsinn zu erleben, gespielt mit weit offenen Ohren f\u00fcr alles, was die anderen tun, und mit der r\u00fcckhaltlosen Energie von Jazzmusikern, die aus dem Moment heraus (und mit einem Viertelauge auf den Noten) das Gold improvisierter Polyphonie zu spinnen verm\u00f6gen. \u201eWie Bach, nur halt Jazz\u201c, so hat der gro\u00dfe Musikschreiber Wolfgang Sandner k\u00fcrzlich das Wesentliche dieser Band in der <em>FAZ<\/em> beschrieben. <em>Continuum<\/em> ist eine gro\u00dfartige Momentaufnahme aus diesem fortlaufenden sch\u00f6pferischen Prozess. <\/p>\n<p><strong>Stichpunkte zu den Kompositionen in Nathan Otts eigenen Worten:<\/strong><br \/>\n<div id=\"attachment_7905\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Pressephoto-2-Nathan-Ott-Photo-Credit-Norbert-Gutier-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7905\" src=\"https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Pressephoto-2-Nathan-Ott-Photo-Credit-Norbert-Gutier-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-7905\" srcset=\"https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Pressephoto-2-Nathan-Ott-Photo-Credit-Norbert-Gutier-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Pressephoto-2-Nathan-Ott-Photo-Credit-Norbert-Gutier-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Pressephoto-2-Nathan-Ott-Photo-Credit-Norbert-Gutier-768x1151.jpg 768w, https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Pressephoto-2-Nathan-Ott-Photo-Credit-Norbert-Gutier-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Pressephoto-2-Nathan-Ott-Photo-Credit-Norbert-Gutier-1366x2048.jpg 1366w, https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Pressephoto-2-Nathan-Ott-Photo-Credit-Norbert-Gutier-scaled.jpg 1708w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-7905\" class=\"wp-caption-text\">Nathan Ott<br \/>(Photo Credit: Norbert Gutier)<\/p><\/div>Pentimenti sind Ver\u00e4nderungen, die w\u00e4hrend des Schaffensprozesses an Kunstwerken vorgenommen werden, wenn K\u00fcnstler mit der Komposition, Linie oder Farbe ringen. Diese Idee zeigt Parallelen zum  kompositorischen Prozess f\u00fcr Improvisations-Vehikel auf: Gedanken bleiben nie in Stein gemei\u00dfelt, sondern sind immer im Wandel und offen f\u00fcr Transformation. Meine Faszination f\u00fcr Pentimenti spiegelt sich in einer Suite aus drei St\u00fccken wider, die den Auftakt des Albums bildet. Jedes St\u00fcck ist eine Neuinterpretation alter Kompositionen, die in neue Perspektiven gesetzt wurden \u2013 musikalische Pentimenti. Dazu z\u00e4hlen: \u201eLyonel\u201c, eine Hommage an Lyonel Feininger; \u201eOpal\u201c, eine dreischichtige Bearbeitung einer fr\u00fcheren Komposition; und \u201eDavid Graeber\u201c, eine Widmung an den vision\u00e4ren Anthropologen und Publizisten. <\/p>\n<p>\u201eCosmos\u201c experimentiert mit der seltenen Besetzung von zwei Sopransaxophonen, deren Verschmelzung einen besonderen klanglichen Reiz entfaltet. \u201eYunomine\u201c ist inspiriert von den stillen, mystischen W\u00e4ldern des Kumano-Kodo, einem Netz jahrhundertealter Pilgerwege in Japan. Dieses St\u00fcck f\u00e4ngt die meditative und spirituelle Stimmung dieser Landschaften ein. In \u201eAnd They\u2019ll Take What You\u2019ve Got\u201c, einer Komposition von Jonas Westergaard, tritt Christof Lauers expressive, oft als Coltrane-esk beschriebene Seite hervor. Seine kraftvollen Linien und das energetische Zusammenspiel offenbaren eine intensive, fast spirituelle Dynamik.<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen \u00fcber Nathan Ott und sein neues Label An:Bruch:<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/nathanott.com\/\" target=\"_blank\">https:\/\/nathanott.com\/<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/an-bruch.com\/\" target=\"_blank\">https:\/\/an-bruch.com\/<\/a>   <\/p>\n<p><strong>Nathan Ott<\/strong><br \/>\nDas Album: <em>Continuum<\/em><br \/>\nV\u00d6: 21.02.2025<br \/>\nLabel: An:Bruch<br \/>\nVertriebe: RecordJet \/ An:Bruch<br \/>\nFormate: CD, LP, digital<br \/>\nKatalognummer: an01bruch, an01bruch-dig<br \/>\nEAN CD: 4068992171296<br \/>\nLabelcode: 24625                                                    <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Notizen zum Album Continuum des Nathan Ott Quartetts von Tom R. Schulz: Im Anfang war der Beat. Und der Beat war bei Ott. Nathan Ott. 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