{"id":1080,"date":"2013-02-11T10:50:57","date_gmt":"2013-02-11T09:50:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ub-comm.de\/?p=1080"},"modified":"2018-05-01T14:43:43","modified_gmt":"2018-05-01T12:43:43","slug":"louise-gold-the-quarz-orchestra-mit-berlin-showcase-im-februar-und-debutalbum-im-april-bei-skycap-music","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ub-comm.de\/?p=1080","title":{"rendered":"Louise Gold &#038; The Quarz Orchestra mit Berlin-Showcase im Februar und Deb\u00fctalbum im April bei Skycap Music"},"content":{"rendered":"<p>\u00dcber weichen Bossa Nova-Rhythmen schwebt versonnen der Klang einer Posaune. Nach einigen Takten setzt Louise Gold ein und singt mit n\u00fcchterner Eleganz von der Vergeblichkeit eines Lebens im \u00dcberfluss, in dem es doch an Liebe mangelt. Fast abgekl\u00e4rt klingt ihre Stimme, doch die Orchestrierung l\u00e4sst Sehnsucht und Zuversicht durchscheinen. Silbrige Klavierl\u00e4ufe und die beil\u00e4ufig gezupfte Gitarre verweisen tr\u00f6stlich auf Sch\u00f6nheit &#8211; und immer wieder hebt sich dank der Posaune Hoffnung empor.<\/p>\n<p>Es handelt sich um den Opener &#8222;If I don\u2018t have love&#8220;, ein Song, wie er typisch ist f\u00fcr die schlicht <em>Debut<\/em> betitelte erste, musikalisch wunderbar vielf\u00e4ltige Platte mit ihrem Mut zur Hysterie und schlichter Eleganz von LOUISE GOLD &#038; THE QUARZ ORCHESTRA (V\u00d6: 26.04.2013 bei Skycap Music). <\/p>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"youtube-content-blocker\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iNjQwIiBoZWlnaHQ9IjM2MCIgc3JjPSJodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC9LQ3hVNmdaNUVkYz9yZWw9MCIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93PSJhdXRvcGxheTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhIiBhbGxvd2Z1bGxzY3JlZW4+PC9pZnJhbWU+\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-c brlbs-cmpnt-cb-youtube\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-thumbnail\" style=\"background-image: url('https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/borlabs-cookie\/1\/yt_KCxU6gZ5Edc_hqdefault.jpg')\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-main\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-play-button\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-content\">\n<p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>YouTube<\/strong>. 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Und im &#8222;Lullaby of Moabit&#8220; rollt der <em>Fahrstuhl zum Schafott<\/em> vorbei. Es scheint fast, als h\u00e4tte man dieses St\u00fcck aus den Annalen der Jazzhistorie ausgegraben und auf dem Album ver\u00f6ffentlicht. <\/p>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"youtube-content-blocker\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iNjQwIiBoZWlnaHQ9IjM2MCIgc3JjPSJodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC81OVZvVVhYNHlaRT9yZWw9MCIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93PSJhdXRvcGxheTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhIiBhbGxvd2Z1bGxzY3JlZW4+PC9pZnJhbWU+\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-c brlbs-cmpnt-cb-youtube\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-thumbnail\" style=\"background-image: url('https:\/\/www.ub-comm.de\/wp-content\/uploads\/borlabs-cookie\/1\/yt_59VoUXX4yZE_hqdefault.jpg')\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-main\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-play-button\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-content\">\n<p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>YouTube<\/strong>. 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Die Songs f\u00fcr das Album haben Louise Gold &#038; The Quarz Orchestra im Berliner Lightning Recorders Studio aufgenommen und selbst produziert. Ein Studio das ausschlie\u00dflich Equipment der F\u00fcnfziger und Sechziger Jahre wie RCA 77, RCA 44 oder Neumann Gefell UM57-Mikrophone und M15-Bandmaschinen f\u00fcr Aufzeichnung und Mastering verwendet und welches Musik in jener Art auf Tontr\u00e4ger bannt, wie man sie damals aufnahm: mit der ganzen Band zusammen, vor dem ersten Take gemischt und direkt auf ein \u00bc Zoll BASF-Magnetband aufgezeichnet. Nachtr\u00e4gliches Mischen ausgeschlossen &#8211; Echtzeitmusik also, heutzutage ein seltenes Gut. Es entspricht ihrer Art zu musizieren, sagen sie. Die Musik passiert. Davor, danach ist Raum f\u00fcr \u00dcberlegungen, aber w\u00e4hrenddessen flie\u00dft es einfach. <\/p>\n<p>Die Band hat sich 2008 in Berlin zusammengefunden und bildet heute ein sechsk\u00f6pfiges Ensemble mit zwei kreativen Wegweisern:<\/p>\n<p>Louise Gold, S\u00e4ngerin und Song-Schreiberin und Hans Quarz, Posaunist und Arrangeur. Die St\u00fccke schreiben sie gemeinsam \u2013 eine spannende Mischung, wie beide finden, denn Hans Quarz kommt vom Jazz und Louise Gold aus der Popmusik. Ihre Herangehensweise an das Schreiben ist sehr unterschiedlich und passt doch ganz genau zusammen: Louise Golds Texte &#8211; um eine Filmmetapher zu verwenden \u2013 sind Essays in der Tradition des europ\u00e4ischen Autorenkinos, die sie in stimmige, atmosph\u00e4rische Melodien kleidet, welche Hans Quarz dann f\u00fcr die gro\u00dfe Leinwand kongenial und mit gro\u00dfer Geste arrangiert. Der Sound, den die beiden gemeinsam erschaffen, bildet ein ganz eigenes Genre: Pop in Cinemascope.<\/p>\n<p>Anf\u00e4nglich spielten sie sich als vierk\u00f6pfige Swingkapelle durch die Berliner Jazzclubs. Das Swing-Korsett wurde ihnen aber schnell zu eng und sie begannen eigene St\u00fccke zu schreiben. Die Berliner Band bildet nach einigen Musikerwechseln heute dieses feste Ensemble:<br \/>\n\u2003<br \/>\nLouise Gold (Vocals)<br \/>\nDie S\u00e4ngerin und Songschreiberin wurde im Potsdam \/ Babelsberg der DDR geboren.<br \/>\nAls eher vertr\u00e4umtes Kind schrieb sie zuerst kleine Geschichten die nach der Ankunft einer Gitarre im elterlichen Hause zu Songs wurden. Sie ging 1994 nach Berlin um Musikerin zu werden, als Bohemien in Caf\u00e9s zu sitzen und mit m\u00f6glichst vielen interessanten Leuten \u00fcber Philosophie zu sprechen. Louise Gold ist Autodidaktin.<\/p>\n<p>Hans Quarz (Posaune)<br \/>\nGenauso gerne wie er mit Lippenstift und Mascara Farbe in sein Gesicht zaubert, zeichnet er, f\u00fcr die Orchestrierung der Band verantwortlich, chronisch anachronistisch mit Bleistift die Noten auf Papier.<br \/>\nHans Quarz wuchs als kleinster unter sieben Geschwistern am Damm einer viel befahrenen Eisenbahnstrecke auf und war fasziniert von dem rhythmischen Stampfen und dem schrillen Pfeifen der schwarzen Lokomotiven. Es war die \u201eMusik\u201c seiner Kindheit und pr\u00e4gend f\u00fcr die berufliche Wahl, statt des Lokf\u00fchrers, zum Musiker.<\/p>\n<p>Thibault Falk (Piano)<br \/>\nwurde in der N\u00e4he von Lyon in Frankreich geboren und absolvierte eine klassische Ausbildung f\u00fcr Klavier am Conservatoire Massenet in St. Etienne. Er entschied sich vorerst f\u00fcr ein Studium der Betriebswirtschaftslehre. Nach einem schicksalhaften Autounfall bei dem er sich mehrmals mit einem Sportwagen \u00fcberschlug doch nahezu unversehrt blieb entschied er sich nach Berlin zu gehen um Jazzpianist zu werden.<\/p>\n<p>Florian Segelke (Gitarre)<br \/>\nDer Hamburger Gitarrist zupfte bereits im Kindergarten auf der Ukulele und tr\u00e4umte davon, in einer Band zu spielen. Nach ersten Experimenten in Metal- und Rockbands in fr\u00fcher Jugend zog es ihn schon bald zum Jazz, vornehmlich um Langhaarm\u00e4hne und R\u00f6hrenjeans gegen ein zeitloseres Outfit zu tauschen. Beim Quarz Orchestra legt er hin und wieder sein hanseatisches Understatement ab, um seinen Soli den gewissen &#8222;Drive&#8220; zu verpassen.<\/p>\n<p>Daniel Lunkenheimer (Drums)<br \/>\nkam schon fr\u00fch mit Musik in Kontakt: noch ungeboren im Bauch der Mutter h\u00f6rte er seinem Vater bei den Bandproben zu und klopfte den Takt mit. Nach dem Abitur ging er nach Los Angeles um an der LA Music Academy Schlagzeug zu studieren und dem amerikanischen Jazz auf den Zahn zu f\u00fchlen.<br \/>\nDer menschlich eher zur\u00fcckhaltende Schlagzeuger ist musikalisch eine absolute \u00dcberraschung an Sound und seinen subtilen Schattierungen.<\/p>\n<p>Hendrik Nehls (Bass)<br \/>\nHendrik Nehls sagt, er spiele Kontrabass, seitdem er einen halten kann. Der studierte Betriebswirt ging nach der Ausbildung nach Shanghai und New York. Dort arbeitete er nicht etwa als Investmentbanker, sondern zog als Jazzbassist durch die Clubs. Eine pr\u00e4gende Zeit f\u00fcr ihn, denn er blieb seinem Bass treu.<\/p>\n<p>Am 21. Februar 2013 spielt Louise Gold &#038; The Quarz Orchestra in der Berliner Bar Tausend einen Showcase. Die Release Party zum Album findet am 26.04.2013 im Roten Salon in Berlin statt. Weitere Konzerte sind in Planung.<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen:<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.goldquarz.com\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.goldquarz.com\/<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/GoldQuarz\" target=\"_blank\">http:\/\/www.facebook.com\/GoldQuarz<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/user\/goldquarzify\" target=\"_blank\">http:\/\/www.youtube.com\/user\/goldquarzify<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/skycap-music.com\/\" target=\"_blank\">http:\/\/skycap-music.com\/<br \/>\n<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber weichen Bossa Nova-Rhythmen schwebt versonnen der Klang einer Posaune. Nach einigen Takten setzt Louise Gold ein und singt mit n\u00fcchterner Eleganz von der Vergeblichkeit eines Lebens im \u00dcberfluss, in dem es doch an Liebe mangelt. Fast abgekl\u00e4rt klingt ihre Stimme, doch die Orchestrierung l\u00e4sst Sehnsucht und Zuversicht durchscheinen. 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