George Martins Filmmusiken und Orchesterwerke bei Atlas Realisations

Zum ersten Mal überhaupt werden auf dem vorliegenden Album die wichtigsten Film- und Orchesterarbeiten des Komponisten, Arrangeurs und Produzenten George Martin präsentiert. Neben seinen Kompositionen für die Filme Yellow Submarine, Live and Let Die und dem vorher nie eingespielten Score für den Film The Mission, sind unter anderem die Ouvertüre zu Under Milk Wood, die Suite „Three American Sketches“ für Violine und Kammerorchester sowie weitere bislang unveröffentlichte Originalkompositionen auf dem Album versammelt.

Die Stücke sind vom The Berlin Music Ensemble unter der Leitung von Craig Leon im Juli 2017 im Meistersaal der Emil Berliner Studios in Berlin eingespielt worden. Die CD- und Digital-Versionen des Albums werden am 01. Dezember 2017 in Deutschland veröffentlicht, die Vinylversion folgt im Januar 2018 als 2-LP-Gatefold mit Downloadcode. Eine Limited Vinyl-Edition inklusive Druckgraphik eines signierten handgeschriebenen Scores zu einem neu entdeckten Werk namens „Belle Étoile“ wird exklusiv über den Webshop von Atlas Realisations angeboten.

Das Album
Craig Leon lernte George Martin im Jahr 1974 kennen, als er den Auftrag erhielt, Singles aus dem Album Pinafore Days der britischen Band Stackridge für den US-amerikanischen Markt zu mischen. Das Album ist eine von Martins zwar unbekannteren, aber nichtsdestotrotz herausragenden Produktionen.

2015 folgte eine Anfrage, ob Leon in einem Team mitwirken wolle, das an einem Buch mit einer Sammlung von George Martins Scoremanuskripten arbeiten sollte. Die Veröffentlichung des Werks ist für 2018 geplant. Er ergriff die Gelegenheit, den Großteil von Martins Karriere als Arrangeur und Komponist aus erster Hand zu studieren. Leon dazu: „Ich konnte einige Scores sichten, als George noch am Leben war und die Frage, ob ich an diesem Projekt mitarbeiten wollte, war eine Ehre für mich. Ich war sprachlos angesichts der Eleganz und Stilsicherheit in allen Werken George Martins, ob bei Pop- oder Jazzarrangements, Filmscores oder einer Konzertkomposition. George Martins langjähriger Manager Adam Sharp und ich waren uns einig, dass sich eine wunderbare Gelegenheit bot, eine Übersicht über das Original-Œuvre Martins im Rahmen eines Albums einzufangen, und die unterschiedlichen Talente dieser großen Persönlichkeit der Musikwelt so zu präsentieren. Wir fanden auch einige Stücke versteckt zwischen anderen Scores, die bislang nie kommerziell veröffentlicht wurden. Ich wollte sie aufnehmen, um einen besseren Überblick über Martins Werk zu ermöglichen. George Martin wurde nie ‚der nächste Rachmaninow‘ wie er es in seiner Jugend anstrebte, aber er erreichte etwas, das für mich genauso wichtig – wenn nicht wichtiger war. Er wurde ein integraler Bestandteil darin, die Barrieren zwischen Pop-, Film- und klassischer Musik aufzubrechen, die dankenswerterweise immer weniger Teil unserer Musikkultur sind.“

George Martin (1926-2016)
Die meisten Menschen werden George Martin über seine Musikproduktionen und wegweisenden Orchesterarrangements für die Beatles und viele andere Popkünstler kennen. Viele der Aufnahmen, bei denen er mitwirkte, werden in der ganzen Welt verehrt und einige davon sind ein fester Bestandteil der Popkultur geworden. Weniger bekannt ist er als Komponist. Schon mit acht Jahren schrieb Martin sein erstes Stück am Klavier und er komponierte sein ganzes Leben lang eigene Werke.
George Martin erhielt für seine Arbeit zwei Ivor Novello Awards, sechs Grammys und den „Leadership Award“ der Grammy Foundation. Für seine Leistungen wurde er 1996 von Queen Elizabeth in den Ritterstand erhoben.

Craig Leon
Craig Leon hat eine lange und sehr variantenreiche Musikkarriere in vielen Genres absolviert, und zwar sowohl bei Musikeinspielungen als auch auf der Konzertbühne. Unter seinen klassischen Werken sind Aufnahmen, Engagaments als Dirigent und Auftritte mit Künstlern wie Luciano Pavarotti, Andreas Scholl, Sir James Galway, Joshua Bell, The London Chamber Orchestra, der Staatskapelle Dresden, Sinfonietta Cracovia, the Royal Philharmonic Orchestra und dem London Symphony Orchestra. Außerdem veröffentlicht er seine eigenen elektronisch/orchestralen Kompositionen. Leon begann in der New Yorker Undergroundszene der 1970er Jahre und begleitete als Produzent, Sound Engineer oder in anderer Funktion Einspielungen vieler Künstler wie den Ramones, Blondie, Jeffrey Lee Pierce oder Suicide. http://www.craigleon.com/ (http://www NULL.craigleon NULL.com/)

The Berlin Music Ensemble
Das ‚The Berlin Music Ensemble‘ wurde im Frühjahr 2011 gegründet. Es setzt sich aus Musikern der Deutschen Oper Berlin, der Staatskapelle Berlin, der Komischen Oper Berlin, des Konzerthausorchesters Berlin, der Berliner Philharmoniker, des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin und des Kairos Quartetts zusammen. Das Ensemble hat sich auf Aufnahmen für Kino- und Fernsehfilme sowie das moderne Repertoire spezialisiert. http://www.berlin-music-ensemble.com/ (http://www NULL.berlin-music-ensemble NULL.com/)

Tracklisting:
01-05 The Pepperland Suite (Original Music Written for the film ‘Yellow Submarine’)
06-09 Live and Let Die Suite (Original Music Written for the film ‘Live And Let Die’)
10-12 Three American Sketches for Violin & Chamber Orchestra
13 Judy’s Theme
14-16 Under Milk Wood Overture (Incidental Music to ‘Under Milk Wood’ by Dylan Thomas)
17 Belle Etoile (* First Recording)
18 Waltz in D Minor for Flute & Chamber Orchestra
19 Prelude for Strings
20-29 The Mission Chorales (* First Recording of the Original Sketches written for the film ‘The Mission’)

Weitere Informationen:
http://atlasrealisations.com/ (http://atlasrealisations NULL.com/)
https://www.facebook.com/atlasrealisations/ (https://www NULL.facebook NULL.com/atlasrealisations/)

Berlin Music Ensemble conducted by Craig Leon
The Film Scores and Original Orchestral Music of George Martin
VÖ: 01.12.2017
Label: Atlas Realisations
Vertrieb: PIAS / Rough Trade
Katalognummer CD: ARCD008
Katalognummer Vinyl: ARLP008L
Formate: CD, 2-LP Gatefold, digital
EAN CD: 0754436665226
EAN Vinyl: 0754436665233
Labelcode: tba

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